Versorgung mit Hydrocortison bei stationärem Aufenthalt nach OP unzureichend
Ein Mitglied berichtet, dass die Versorgung mit Hydrocortison im Anschluss an eine OP nicht optimal gelaufen ist. Obwohl das Behandlungsschema der behandelnden Endokrinologin vorlag und mehrfach auf die Nebennierenrinden-Insuffizienz (NNRI) hingewiesen wurde, war die Versorgung unzureichend.
Somit hat unser Mitglied nach der OP sich mit den erforderlichen Medikamenten selbst versorgt.
Wie können wir uns schützen?
Auf jeden Fall sollte die Endokrinologin mit den Ärzten im Krankenhaus telefonieren oder gezielt ein Behandlungsschema schreiben.
Es ist gut, jemanden mitzunehmen, der/die beim Narkosegespräch dabei ist und/oder auch im Aufwachraum sein darf. „Am Klinikbett befindet sich eine Mappe, wenn man in den OP übergeben wird.“ Es ist wichtig, dass auch dort der Patienten-Notfallausweis und das Behandlungsschema hinterlegt sind.
Ergänzende Anmerkung:
Auch die Versorgung während einer OP ist trotz nachdrücklichem Gespräch mit dem Narkosearzt, dem betreuenden Krankenhausarzt und der betreuenden Abteilung (Station), oft nicht ausreichend gegeben.